Teil 1 – Nichts gespart und trotzdem krank

Der Trend zur Perfektion wird immer skurriler. Insbesondere bei der Fassadendämmung wird durch verbesserte Wärmedämmmaterialien und erhöhte Dämmstärken die Wärmeleitfähigkeit immer weiter reduziert. Fensterbauer sind gefordert im gleichen Maße diesem Trend mitzugehen. Das gemeinsame Ziel ist es Energie zu sparen und damit die Heizkosten deutlich zu minimieren, ohne Kältebrücken zu provozieren.
Bei der Betrachtung dieser Problematik müssen wir unterscheiden, handelt es sich
a) um einen Neubau bei dem die Wärmedämmung durch die Wärmeschutzberechnung explizit ausgewiesen ist und Bestandteil des Gesamtneubaukonzeptes darstellen sollte.
b) Bei einer älteren Bausubstanz handelt es sich immer um eine zusätzlich aufgebrachte Wärmedämmung, eine die zuvor nicht geplant war und jetzt wärmeschutztechnisch passend nachgerüstet werden soll.
Das Ziel auch hier Kälte abzuhalten und damit Heizkosten zu sparen. Eine ordnungsgemäße Ausführung setzt in jedem Fall eine energetische Untersuchung durch einen geprüften Energieberater voraus.
Das ermittelte Ergebnis gibt Auskunft was konkret, wie verändert werden muss, um den gewünschten oder gesetzlich vorgeschriebenen Energie – Einsparungseffekt zu erreichen. Die Gegenüberstellung der erforderlichen Baukosten und der theoretisch ermittelten Einsparung in € ist dabei nicht nur interessant, sondern leider auch sehr ernüchternd. Oft dürfte die Amortisierungszeit bei bis zu 20 Jahren liegen. Mein Rat! Suchen Sie sich deshalb einen unabhängigen Energieberater, das kostet zwar bis zu 300,00 €, aber Sie sind auch die Sorgen los. Sie wissen woran Sie sind können sich entsprechend entscheiden und haben ggf. auch für Ihre Argumentation beim Bauamt eine gute Basis. Ihr Nutzen läge vor allem darin unsinnige Investitionen zu vermieden und nur welche in Betracht kommen, die nachhaltig effektiv sind. So wird nicht nur Geld gespart, sondern es werden mögliche Folgeschäden am Bauwerk und ggf. daraus entstehende gesundheitliche Folgen vermieden. Die Berater erhalten zudem von der BAFA gefördert. Die These „Nichts gespart und trotzdem krank!“ die gilt es zu vermeiden.

Wasseradern

img_2092-2

Die Wasseradern

Wasseradern sind eine Gefahr, das leuchtet uns dann ein, wenn sie als Bach, Fluss oder Strom sichtbar sind, als solche anschwellen und dann jedes Hindernis, was sich in den Weg stellt, in kürzester Zeit zerstören oder mitreißen. Eine solche reale Gefahr ist überzeugend, da sinnlich wahrnehmbar. Wasseradern, die nicht sichtbar und, nicht hörbar sind, setzen eine weit höhere Vorstellungskraft des Menschen voraus.

Sie sind jedoch in Ihrer Langzeitwirkung nicht etwa ungefährlicher, als die offenen Oberflächenwasserläufe. Bekannt ist, das Wasser die Vorrausetzung und Quelle allen Lebens auf unserem Planeten darstellt. Eine Wasserader ist eine Art  Fluss tief unter der Erdoberfläche, im Erdinneren. Dort werden die Oberflächenwässer über eine Art verzweigte und oft mehrere kilometerlange Drainagesysteme zu unterirdischen natürlichen Speichern oder in an der Oberfläche befindliche Flüsse oder Seen abgeleitet.

Wir stellen also fest, dass das Wasser in der Regel fließt, dh. Immer in Bewegung ist. Das unter der Erdoberfläche bewegte Wasser steht dabei oft unter sehr hohem Druck, der erst die Bewegung in dieser inhomogenen Substanz der Erdkruste möglich macht. Es entsteht durch diesen Druck und Reibungenergie. Diese Energie breitet sich allseitig aus und führt an der Erdoberfläche zu den feststellbaren, gut lokalisierbaren Störzonen, auch einfach „Wasserader“ genannt. Ein permanenter Einfluss von Wasseradern auf den menschlichen Organismus kann zu gesundheitlichen Schäden führen. (ws)