Schimmelbefall – was tun?

Schimmelbefall Teil I
Alarmzustand durch Schimmelbefall

Schimmel im Haus was tun?Für Mieter oder auch Eigentümern von Wohnungen bzw. Häusern kann Schimmel existenzbedrohend werden.

Schimmel – oder Pilzbefall sieht nicht nur eklig aus, dünstet unangenehm aus, sondern birgt in der Regel auch ein hohes Gesundheitsgefährdungspotential in sich.

Insbesondere bei sehr nasskaltem  und oder feuchten Wetter besteht eine besondere Gefährdung der Bausubstanz durch Schimmelbefall. Extrem schwankende Außentemperaturen können bei falschem Nutzerfehlverhalten der Wohnungs- bzw. Hausnutzer zu erheblichen Feuchtigkeitsniederschlägen und schließlich zu deutlich schwarzen Flecken also Schimmelbefall führen. Das Fehlverhalten besteht darin, dass der für die Bausubstanz regelmäßige, möglichst vollständige Luftaustausch durch Querlüften vernachlässigt oder aus reiner Ersparnis ganz unterlassen wird.

Hier spielt einerseits die weit verbreitete Vorstellung eine Rolle, dass es doch nicht so gut sein kann, wenn der Luftaustausch mit kalter Außenluft „übertrieben“ wird. Die in den letzten Jahren permanent angestiegenen Heizkosten führen zu diesem falschen Sparsamkeitsdenken.

Halten wir fest:

Wichtig ist der nahezu vollständige Luftaustausch aus dreierlei Gründen.

  1. Wir als Menschen benötigen Sauerstoff. Dieser verbraucht sich rein durch unsere Atmung, denn aus O2 entsteht bekannter Maßen CO2.
  2. Jedes Heizungssystem, welches auf Verbrennungsbasis Wärme erzeugt, benötigt auch Sauerstoff und dieser wird in der Regel aus der in Wohnung oder Haus befindlichen Luft entnommen.
  3. Durch unsere Atmung erhöht sich nicht nur die Konzentration an Kohlendioxid, sondern auch der Luftfeuchtegehalt nimmt zu. Diese „hausgemachte“ Luftfeuchtigkeit entsteht einfach durch unsere bloße Anwesenheit. Häusliche Tätigkeiten, wie Kochen, Duschen, Baden, die Benutzung der Toilette etc. all das führt zu mehr Feuchtigkeit. Die häusliche Luft erreicht einen hohen Feuchte – Sättigungsgrad. Die Oberflächentemperatur von Wänden und Decken differiert aus verschiedensten Gründen. An Flächen mit niedrigeren Temperaturen schlägt sich dann diese überschüssige Feuchtigkeit in Form kleiner Wassertropfen nieder und beginnt die dortige Tapete, den Farbanstrich oder Putz zu durchnässen. Hat sich diese Feuchtigkeit erst einmal festgesetzt, dann ist die Kombination mit Wärme eine wesentliche Grundlage für eine Schimmelpilzentstehung und Ausbreitung.

Wie gefährlich ist Schimmel, wie vermeide ich ihn und wie bekomme ich ihn wieder weg?

Die schwarzen Flecken sind nicht nur unschön anzusehen, sondern können sich auch negativ auf das Raumklima und die Gesundheit auswirken und massive Schäden am Gebäude anrichten – rasches Handeln ist daher sehr wichtig. Insbesondere an den so genannten Kältebrücken, wie z. B. an in die Jahre gekommenen Dichtungen von Fenstern und Türen bildet sich durch Kondenswasser schnell schwarzer Schimmel – dieser muss sofort entfernt werden. Die häufigsten Gründe für Schimmelbefall sind eindringendes Wasser, schlechte Dämmung oder falsches Lüften. Hohe Heizkosten verführen, wie bereits erwähnt, im Winter dazu seltener zu lüften. Durch eine vierköpfige Familie entstehen allein durch Duschen, Kochen und Schwitzen rund zehn Liter Feuchtigkeit pro Tag. Nur durch regelmäßiges Stoß – oder Querlüften ist den Räumen die Feuchtigkeit zu entziehen. Wichtig ! Kalte Luft enthält weniger Feuchtigkeit als warme.

Schimmel entdeckt – was nun?

Oberflächlicher Schimmelbefall auf Metall, Keramik, Glas oder lackiertem Holz kann erst einmal mit einem normalen Haushaltsreiniger abgewaschen werden.

Achtung: Die Verwendung von Mitteln mit ausgewiesenen Chlorverbindungen sollte aus gesundheitlichen Gründen in geschlossenen Räumen vermieden werden. Nach der Reinigung ist die betroffene Fläche mit Äthylalkohol nachzubehandeln und zu trocknen. Besteht das ggf. betroffene Dichtungsmaterial aus Silikon, ist die Ausfugung zu entfernen und muss ersetzt werden. Abwischen lasse sich Schimmel nur von harten Oberflächen. Aus Tapeten sollten die Schimmelstellen dagegen am besten vollständig herausgeschnitten werden. Eine bloße Reinigung reicht in der Regel auch bei Holz nicht aus, da hier der Schimmel leichter ins Material einziehen kann. Ratsam ist es oberflächliche Flecken zeitnah zu entfernen oder sofort einen Spezialisten mit der Prüfung bzw. Weiterbehandlung zu beauftragen.

Wenn der Experte helfen muss.

Schimmelbefall bitte niemals unterschätzen. In aller Regel ist eine Ursachensuche durch Experten der sicherste und beste Weg der Schimmelproblematik Herr zu werden und den Schimmelpilz langfristig aus der Wohnung bzw. dem Haus zu verbannen. Sind die Schimmelflecken erst deutlich sichtbar und über einen halben Quadratmeter groß, so ist die Hinzuziehung eines Fachmanns geradezu verpflichtend. Komplizierter wird es dann, wenn nur vermutet wird, dass ein Schimmelbefall eingetreten ist. Dieser aber optisch nicht nachweisbar ist. Ganz typische Stellen für den so genannten versteckten Schimmel befinden sich zum Beispiel hinter Holzvertäfelungen, in Kellern oder unter dem so genannten schwimmenden Estrich. Grundsätzlich gilt: Schimmel muss konsequent bekämpft und schließlich fachmännisch beseitigt werden. Die Beurteilung von Umfang und Art des Schimmelbefalls sowie die Einschätzung des entstandenen Schadens nehme ich gern vor.

WolfgangNehmen Sie unverbindlich mit mir unter

0157- 50882916 Kontakt auf!

Ich nehme eine fachmännische Untersuchung vor, auf Wunsch erstelle ihnen eine präzise gutachterliche Ursachenanalyse, verbunden mit direkt aufgezeichneten und einzuleitenden Folgemaßnahmen zur Schimmelbekämpfung und künftigen Vermeidung an.

 

 

 

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