Naturschutz kontra Energieeinsparung

Berlin. Wer hätte das gedacht, dass auch jüngste deutsche Gesetze antagonistisch anmutende Wiedersprüche in sich tragen. Energieeinsparung, in jeder Hinsicht, soll, weltweit den in die Schlagzeilen gekommenen, den prognostizierten Klimawandel aufhalten, zumindest auf ein erträgliches Maß reduzieren und schließlich stoppen.

Vielfältige Ideen
sind nicht nur gefragt, sie werden international und national mit sehr unterschiedlicher Herangehensweise und Erfolg umgesetzt. Gefragt sind nachhaltige globale Konzepte. Im Mittelpunkt des Interesses stehen neben dem Ausbau der „Erneuerbaren Energieerzeugung“ insbesondere Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs in den Industrie- und Schwellenländern. Ganz radikal will Deutschland in historisch kurzer Zeit die Energieerzeugung durch Kernkraftwerke auf Null zurückfahren. Das ist nach der „Atomkatastrophe von Fukushima“ eine heute umstrittene, rein politisch motivierte Entscheidung der CDU unter Angela Merkel. Der Ausbau der erneuerbaren Energien (Nutzung der Solarenergie, Windkraft und Herstellung von Biogas) hält dem Schritt. Die starke Schwankungsbreite des Stromangebots widerspricht jedoch deutlich dem tatsächlichen zeitabhängigen Bedarf in Industrie und Haushalt. Entstehende Stromüberschüsse müssen abgegeben und der Mehrbedarf zugekauft werden. Zum Leidwesen der Nachbarstaaten werden so vermehrt internationale Energieverteilernetze überlastet.

Braunkohle die Alternative
Die Braunkohleverstromung erlebt eine Konjunktur. Obwohl diese Art der Stromerzeugung neben den Gaskraftwerken nicht gerade die umweltfreundlichste ist, kommt man in Deutschland nicht umhin sie verstärkt zur Absicherung der Grundlast zu nutzen. Ein Dilemma, in welches sich die Politik schließlich selbst manövriert hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.