Elektrosmog – Handystrahlung schädlich

Handystrahlung schädlichIst das nur eine umstrittene These oder tatsächlich mehr? Wenn Handystrahlung krank machte, müsste man das zumindest aus der Statistik erkennen können.

Epidemiologen haben deshalb Tausende Fälle überprüft. Die wenigen Hinweise, etwa auf ein leicht erhöhtes Krebsrisiko bei Vieltelefonierern, sind bei den Experten selbst umstritten.

Warum? Weil 1. die Resultate oft sehr widersprüchlich sind und 2. weil nachträgliche Erhebungen häufig durch die subjektive Wahrnehmung der Befragten verfälscht werden.

Fakt ist aber auch es wird weiter viel telefoniert. Auch deshalb, weil Mobilfunk erst seit 20 Jahren Teil unseres Alltags ist. Langzeitfolgen sind nicht auszuschließen, das geben inzwischen auch renommierte Wissenschaftler und Ärzte offen zu. Sie nennen es noch Spekulationen, welche nicht völlig auszuschließen seien. Die absolute Gewissheit über die Ungefährlichkeit einer Technik für Gesundheit und Leben gäbe es leider nicht.

Seit es Mobilfunk gibt, haben Wissenschaftler die gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung erforscht. Sie haben Ratten, Mäuse und Hamster massiv mit Mikrowellen bestrahlt, Radiowellen in Schlafzimmern gemessen und Freiwillige neben Antennen schlafen lassen. Millionen von Euro flossen in diese Forschungsprogramme.

Thema Elektrosmog – Handystrahlung schädlich.

Das Thema Elektrosmog wurde an Runden Tischen und im Bundestag thematisiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) tagte, Behörden berieten, Bürgerinitiativen protestierten. Letzte Klarheit gab und gibt es nicht! Immer noch bleibt der ein Zweifel, ob die elektromagnetische Strahlung der Handys, Hochspannungsleitungen und der Computernetze auf längere Sicht vielleicht doch schädlicher sind als bislang angenommen oder behauptet wird.

Ulrich W. (Teil 1) ist sich jedenfalls sicher, dass nur der Elektrosmog ihn krank gemacht hat. Zu viel habe er davon abbekommen: Mit 14 Jahren bestand er als damals jüngster Deutscher die Prüfung zum Amateurfunker. Sogar ans Fahrrad schraubte er sich Antennen, seine Freunde nannten ihn nur den „Funk-Uli“. Nach der Schule machte er sich als Funkelektroniker selbstständig: Den ganzen Tag war er im Auto unterwegs zu Kunden – dabei immer das Handy am Ohr. Irgendwann wurde er nach den Fahrten müder und unkonzentrierter

Drei Jahre später brach er ausgerechnet auf einer Fachtagung zum Thema Mobilfunktechnik zusammen. Er konnte nicht mehr richtig sehen, sein Herz spielte verrückt. Ärzte im Krankenhaus waren ratlos. Erst als er entlassen wurde und – aus einem Bauchgefühl heraus – in den Wald fuhr, habe er sich deutlich besser gefühlt. Schnell hatte Ulrich W. die Strahlung als Ursache des Übels ausgemacht. W. kaufte sich einen Wohnwagen und fuhr jeweils nachts zum Schlafen aufs Land.

Mobilfunktechnik – Handystrahlung

Ein weiteres Beispiel soll zeigen, dass Ulrich W. mit seiner Ansicht nicht alleine steht. Nur wenige Menschen getrauen sich mit Ihren gesundheitlichen Problemen an die Öffentlichkeit. Oftmals werden die tatsächlichen Ursachen der Krankheit nicht in der Nutzung und Beeinflussung der Mobilfunktechnik gesehen. Für diese direkte Zuordnung braucht es wahrscheinlich ganz einschneidende Erlebnisse. Günther S. aus Nordhessen wurde durch seine berufliche Tätigkeit

Anfang der Neunziger Jahre mit der neuaufkommenden Handytechnik konfrontiert. Täglich telefonierte er mehrere Stunden am Stück. Oft auch aus dem Auto heraus. Schützende Freisprechanlagen in Firmenwagen waren damals kaum vorhanden. Zum Feierabend hin fühlte sich S. vermehrt abgespannt. Müdigkeit und steigende diffuse Kopfschmerzen mit der Folge des Leistungsabfalls bestimmten zunehmend seinen Alltag. Wochenlange medizinische Untersuchungen blieben erfolglos. Durch Zufall entdeckte schließlich ein Augenarzt eine akute Sehnervstörung. Der neurologische Abgleich führte schließlich zu furchtbaren Diagnose. Die lautete Hirntumor! Nach wenigen Tagen wurde der Tumor entfernt, es war leider schon zu spät. Günther S überlebte zwar, behielt aber bleibende Schäden. Für ihn steht seit dem fest, dass zwischen intensiver Handynutzung und seiner Tumorerkrankung ein kausaler Zusammenhang besteht.

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