Bauschäden und Baumängel – guter Rat nicht teuer! Teil 4

Bauschäden sind ärgerlich – eine professionelle Mangelfeststellung lohnt sich

Bedenken Sie! Nicht die bloße Einhaltung von Normen (DIN Vorschriften) verhindert Baufehler, sondern insbesondere die fachlich fundierte Einschaltung des gesunden Menschenverstandes bei der Berücksichtigung der Naturgesetze. Vorschriften allein sind deshalb nicht in jedem Fall ausreichend, weil die Entstehung dieser oftmals lobbymäßig bestimmt und gefördert wird.ärgern
1 Vorhandene Planungs- und Bestandsunterlagen
(Pläne, Bauantrag, Statik, Bauabnahmen, Bautagebuch, Einmessungsunterlagen)
 Vorstehend aufgeführte wichtige Bauunterlagen sollten die Grundlage einer jeden Mangeluntersuchung und Schadensfeststellung sein. Erst das intensive Studium dieser Dokumente und Dokumentationen gestattet dem Untersucher den nötigen Einblick, der für die treffsichere Erkennung der Ursächlichkeit eines Schadens  von entscheidender Bedeutung sein kann.  Bauschäden lassen sich oft auf ursprüngliche vielgestaltige Planungsfehler und damit planerisch begründete Ausführungsmängel zurückführen. Oftmals ist es jedoch nur das Weglassen von wesentlichen Planungsdetails, die zu Ausführungsmängeln führen, weil die planerische Vorgabe damit scheinbar Gestaltungsspielräume der Ausführung zulässt, die dann je nach Wissens- und Erfahrungsstand des ausführenden frei ausgelegt werden.
2 Von der Inaugenscheinnahme zum Kurzgutachten
Das äußere Erscheinungsbild gilt als eine der wesentlichen Erkennungsmerkmale für Schäden. Die Bauschadensbilder offenbaren dem geübten Auge in der der Regel schon die eigentliche Schadensursache. Die Überlagerung von unterschiedlichen Schadensursachen ist jedoch keine Seltenheit. Oftmals ähneln sich Schadensbilder auch, so dass weiterführende Untersuchungen, die mit Freilegung von betroffenen Bauteilen und im Extremfall deren Teilabbruch einhergehen können und teils auch müssen. Erste und manchmal einzige Quelle der zerstörungsfreien Analyse und Schadensermittlung ist und bleibt das Schadensbild. Durch Inaugenscheinnahme unter Berücksichtigung aller Randfaktoren und Rahmenbedingungen sollen die Schadensursachen festgestellt und interpretiert werden.  Aus dem Begriff „Inaugenscheinnahme“ ergibt sich bereits, dass dem Untersucher   nur ein „subjektives Bild“ zur Verfügung steht, um auf gegebene Schadensursachen zu reflektieren. Der virtuelle Eindruck vom Schaden kann unter  Einbeziehung der planerisch aktuellen Sachkenntnis und der im Bautagebuch bzw. in Abnahmeprotokollen möglicher Weise schon schriftlich festgehaltenen Probleme  mit Glück und Erfahrung direkt zur Ursache des Bauschadens führen. An dieser Stelle bietet ein Kurzgutachten die nötige Auskunft über den Schaden. Das Gutachten informiert den Bauherrn (Auftraggeber) über die Ursachen des jeweiligen Schadens und gibt die resultierende Empfehlung zur Schadensbehebung.  Sprechen Sie mich an: Ich beurteile Ihren spezifische und individuellen Bauschaden, erstelle eine Schadensanalyse und empfehle Ihnen Möglichkeiten der Schadensbeseitigung in einem Kurzgutachten.

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